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Impfungen

Eine Impfung ist eine vorbeugende Maßnahme gegen Infektionserkrankungen und wird auch Schutzimpfung, Vakzination oder Immunisierung genannt.

Die meisten Impfungen werden von den Krankenkassen übernommen. Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.



Grossen Wert legen wir auf die Röteln- und Windpocken-Impfung von Patientinnen mit Kinderwunsch ohne Immunschutz.


Im Frühjahr steht vor allem die FSME-Impfung, ab September eines jeden Jahres die Grippeschutzimpfung im Vordergrund.

Angeboten werden auch sämtliche Reiseimpfungen.

Impfungen gegen rezidivierende Entzündungen im Urogenitalbereich sind ebenfalls möglich.

HPV-Impfung (gegen Gebärmutterhalskrebs)
Impfung gegen wiederholte Scheidenentzündungen
Grippe - Schutzimpfung
Impfen in der Schwangerschaft
Impfrisiken
FSME-Impfung
HPV-Impfung (gegen Gebärmutterhalskrebs)

Etwa 70% aller Gebärmutterhalskarzinome werden durch die Humanen Papillomvirus-Typen 16 und 18 hervorgerufen. Seit Oktober 2006 ist in Deutschland ein Impfstoff gegen diese Hochrisikotypen zugelassen. Dieser Impfstoff schützt zusätzlich zu den Typen HPV 16 und HPV 18 auch vor einer Infektion mit den beiden Niedrigrisikotypen HPV 6 und 11, die verantwortlich für die Entwicklung der Genitalwarzen sind.

Wer soll sich impfen lassen?

Im Laufe des Lebens infizieren sich etwa 8 von 10 sexuell aktiven Menschen mit Humanen Papillomviren. Dabei sind junge, sexuell aktive Menschen am häufigsten betroffen. Da die Viren vor allem bei den unter 25-jährigen sehr weit verbreitet sind, kann schon der erste sexuelle Kontakt mit einer Ansteckung verbunden sein, die im schlimmsten Fall Jahrzehnte später zu Gebärmutterhalskrebs führt.

Aus diesem Grund sollten Mädchen möglichst vor dem Beginn ihrer sexuellen Aktivität geimpft werden. So lässt sich am sichersten verhindern, dass eine Infektion mit HPV16 und 18 erfolgt.

Darüber hinaus empfiehlt sich die ab 2007 erhältliche Impfung eines weiteren Impfstoffes auch für Frauen aller Altersstufen, die bereits sexuelle Kontakte hatten, denn:

Sie bietet Schutz vor einer Ansteckung mit potentiell Krebs auslösenden HP-Viren.
Sie verringert das Risiko, andere Menschen unbewusst mit HPV anzustecken.
Ihr persönliches Risiko, eine Krebsvorstufe zu entwickeln, und die damit verbundene psychische Belastung und Unsicherheit, wird verringert.

Drei Injektionen notwendig

Um einen kompletten Impfschutz mit dem Totimpfstoff zu erhalten, müssen 3 Injektionen innerhalb eines halben Jahres verabreicht werden. Inwieweit evtl. eine Auffrischungsimpfung nötig ist, wie z.B. bei Wundstarrkrampf nach 10 Jahren, muss noch abgewartet werden.

Kostenübernahme

Ende März 2007 hat sich die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut für eine generelle Impfung der Mädchen zwischen 12 und vollendetem 17. Lebensjahr ausgesprochen. Alle Krankenkassen übernehmen deshalb die Impfung in dieser Altersgruppe, viele Kassen sogar über das 18. Lebensjahr hinaus. Eine Anfrage bei der zuständigen Krankenkasse lohnt sich in jedem Fall.

Wirksamkeit und Sicherheit

In den seit 5 Jahren laufenden Studien an vielen Tausend Frauen wurde herausgefunden, dass die Impfstoffe eine Wirksamkeit von fast 100% haben. Das bedeutet, dass in den folgenden Jahren nach einer Impfung weder eine Infektion mit Humanen Papillomviren, noch Zellveränderungen am Gebärmutterhals beobachtet werden konnten.

Dabei waren die Impfstoffe sehr sicher. Außer Rötungen und Schmerzen an der Einstichstelle traten keine bedeutenden Nebenwirkungen auf.

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